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Die Erfolgsstory geht weiter: Luisa Held vom TSV 1904 Feucht wird erneut Deutsche Taekwondo-Meisterin.

Veröffentlicht von am in Taekwondo
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Luisa Held vom TSV-04-Feucht Taekwondo hat es wieder geschafft und zum wiederholten Male in der Abteilung Geschichte geschrieben. Als erste Sportlerin überhaupt schaffte sie es, ihren deutschen Meistertitel auf der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der DTU in Ochsenhausen zu verteidigen, und das mit einer beeindruckenden Überlegenheit.

Aufgrund ihres Sieges aus dem Vorjahr, nun ein Jahr älter, wurde sie als Favoritin gehandelt. Beeindruckend wie sie diesem Druck standhielt und all ihre Kämpfe überlegen durchzog.

Luisa Held Deutsche Meisterin

Im ersten Kampf stand ihr Fabienne Babatz aus Wiesbaden gegenüber. Gleich zu Beginn merkte man ihr an, dass sie an diesem Tag nichts Anderes vorhatte, als ihren Titel zu verteidigen. Mit druckvollen Angriffen auf die Weste konnte sie sich schnell einen großen Vorsprung erarbeiteten, den sie bis in die 3.Runde hinein ausbauen konnte. Acht Sekunden vor Ende der dritten Runde brachte sie noch einen Treffer zum 22:2 durch, was nach der neuesten Regel (20 Punkte Vorsprung nach der 2.Runde) zum Kampfabbruch führte.

Als nächstes stand ihr im Halbfinale Imke Schulz aus Ingelheim gegenüber. Zunächst war diese Gegnerin deutlich unangenehmer. Sie arbeitete mit einer sehr guten Deckung und lies dadurch wenige Treffer auf die Weste zu. Hier zeigte sich aber, wie flexibel Luisa bereits jetzt schon ist. Anders als im ersten Kampf setzte sie nun vermehrt auf Kopftechniken und das zahlte sich aus. Nach 9:4 in der 1.Runde und 19:4 in der 2.Runde gewann sie am Ende der 3.Runde diesen Kampf auch sehr souverän mit 22:4.

Im Finale ging es dann überraschenderweise gegen Nurselin Pala aus Berlin, welche auf der anderen Poolseite die mehrfache Medaillengewinnerin bei Weltranglistenturnieren „Lea Minnie“ besiegen konnte. Pala beeindruckte besonders durch ihre Stärken im Infight. Sie kam auch bei Luisa am Anfang mehrfach durch, wodurch sich die 1.Runde noch sehr spannend gestaltete. Bei einem Stand von 11:6 für die Starterin aus Feucht ging es in die Pause. Danach stellte sich Luisa deutlich besser auf die flinke Berlinerin ein. Mit ihrem linken vorderen Fuß spielte sie nun ihre Größenvorteile aus und war auch in der eigenen Deckung stabiler. Sie baute ihre Führung Punkt für Punkt aus und ging mit einer deutlichen Führung von 27:8 in die Pause. Gleich zum Beginn der 3.Runde brachte Luisa einen sauberen und harten Konter durch. Das war es, sie gewinnt auch den Finalkampf aufgrund der 20 Punkte Differenz vorzeitig. Damit holte sich Luisa ihren zweiten deutschen Meistertitel im zweiten Versuch!

Luisa Held in roter Weste

Eine ebenfalls tadellose Leistung lieferte die zweite Feuchter Starterin Jule König (U15 –55kg) ab, war allerdings bei der Auslosung nicht gerade mit Glück bedacht worden. Gleich zu Beginn musste sie im Achtelfinale gegen die haushohe Favoritin Viviana Valentino aus Bad Kreuznach ran. Diese war nicht nur Titelverteidigerin, sondern auch Europameisterschaftsfünfte, sowie mehrfange Weltranglistenturniergewinnerin (u.a. Belgian, German, Slovenia und Dutch Open). Dennoch ließ Jule sich davon nicht einschüchtern und griff von der ersten Sekunde immer wieder mutig an. Damit setzte sie Valentino so unter Druck, dass diese nicht wie gewohnt ihren dominanten Kampfstil durchsetzen konnte. Nach vielen Punkten auf beiden Seiten, und einem zwischenzeitlichen 5:5 ging es mit einem 7:10 aus Feuchter Sicht in die erste Pause. Auch in der zweiten Runde griff Jule unermüdlich an, doch nun reagierte Valentino mit einer besseren Deckung, womit nicht mehr so viele Punkte vielen und es mit 9:13 in die letzte Runde ging. In dieser musste Jule ihrem hohen Tempo Tribut zollen, konnte nicht mehr ganz so energisch angreifen, wodurch Valentino immer mehr an Kontrolle gewann. Damit konnte sie ihre unglaublichen Stärken besser ausspielen und baute ihren Vorsprung bis zum Schlussgong auf 14:23 aus. Dies bedeutete leider das vorzeitige Aus für Jule. Dennoch kann sie auf diese Leistung mehr als Stolz sein. Jule war für Valentino der härteste Brocken auf dem Weg zu Gold. Auch die anderen Gegnerinnen schafften es nicht, die vollen drei Runden gegen sie zu überstehen. Dies sollte Jule optimistisch und motiviert auf die weiteren Turniere blicken lassen.

Besonders wenn man bedenkt, dass Valentino bei der deutschen Meisterschaft im nächsten Jahr nicht mehr in Jules Altersklasse sein wird. Somit braucht man nicht viel Fantasie, was dann für Jule möglich werden kann.

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